Material

Für unsere Produkte verwenden wir hochwertige

  • Edelmetalle
    ...sind schwach reaktive Schwermetalle, die an der Luft kaum oder gar nicht oxidieren. Ihre Dichte ist höher als 9,5 g/cm³. Bei den Edelmetallen muss laut dem deutschen Gesetz über den Feingehalt (FeingehG) der Anteil des reinen Edelmetalls in Tausendstel auf dem Werkstück gestempelt (bzw. punziert) sein (z.B. 999 für Feingold, wobei hier nur 1/1000 Teile andere Metalle enthalten sein dürfen).

  • Gold
    ...ist ein chemisches Element mit dem Kürzel „Au“ (lateinisch: Aurum). Dieses Edelmetall ist seit der Antike das wichtigste Münzmetall und auch heute noch besonders wertvoll. Es wird auch in Legierungen mit Silber (Grüngold), Kupfer (Rotgold), Kupfer und Silber (Gelbgold) sowie Nickel, Neusilber oder Palladium (Weißgold) eingesetzt. Auf jedem Werkstück muss jeweils der entsprechende Feingehalt gestempelt (punziert) sein, bei Gold sind dies üblicherweise 999 (24karätiges Feingold), 750 (18karätig), 585 (14karätig) oder 333 (8krätig).

  • Silber
    ...ist ein chemisches Element mit dem Kürzel „Ag“ (lateinisch: Argentum). Es ist ein wichtiges und sehr altes Münzmetall und wird auch in der modernen Medaillenprägung häufig eingesetzt. Die heute gebräuchlichsten Silberlegierungen besitzen einen Feingehalt von 835/1000 und 925/1000 Teilen Silber, letzteres wird auch „Sterlingsilber“ genannt. Die entsprechenden Werte sind jeweils durch einen Stempel (sog. Punze) auf den Werkstücken vermerkt. Vergoldetes Silber nennt man Vermeil.

  • Platin
    ...ist ein chemisches Element mit dem Symbol „Pt“ (lateinisch: Platinum). Es ist ein silbern glänzendes, weiches Metall, welches sich für Präge- und Schmiedearbeiten eignet. Auf Grund des Materialwertes sind daraus hergestellte Produkte relativ teuer. Werkstücke aus Platin haben meist einen Feingehalt von 950/1000 Teilen.

sowie weitere Münzmetalle und Legierungen

  • Kupfer
    ...ist ein chemisches Element mit dem Kürzel „Cu“ (lateinisch: Cuprum). Es ist ein wichtiges, relativ günstiges und weit verbreitetes Metall für Prägearbeiten. Kupfer ist auf Grund seiner nützlichen Eigenschaften außerdem Bestandteil zahlreicher Legierungen wie z.B. Messing, Bronze oder Neusilber. Obwohl es im chemischen Sinn ein Edelmetall ist, wird es traditionell meist nicht dazu gezählt.

  • Zinn
    ...ist ein chemisches Element mit dem Symbol „Sn“ (lateinisch: Stannum). Es ist ein sehr weiches, silberweiß glänzendes Schwermetall. Es eignet sich gut für Prägungen, ist allerdings recht kratzempfindlich.

  • Aluminium
    ...ist ein chemisches Element mit dem Symbol „Al“ (lateinisch: Alumen) und gehört zu einer Gruppe von Elementen, die früher auch als Erdmetalle bezeichnet wurden. Es ist ein sehr weiches Metall mit einer silbergrauen, etwas stumpfen Optik. Dieses Leichtmetall ist relativ günstig, wird aber heute eher selten für Prägeartikel verwendet.

  • Bronze
    ...ist eine unmagnetische, besonders harte Legierung, die aus Kupfer und Zinn besteht. Der Kupferanteil beträgt dabei ca. 80-90 %. Besonders in der Antike wurde es sehr häufig zur Münzprägung eingesetzt. Der lateinische Name Brundisium stammt aus dieser Zeit und ist auf die süditalienische Stadt Brindisi zurückzuführen, einer Hochburg der damaligen Bronzeverarbeitung und des Bronzehandels.

  • Messing
    ...ist eine Legierung aus Kupfer und Zink. Je nach Mischverhältnis variiert die Farbigkeit von hellgelb (goldähnlich) bis goldorange (bei einem hohen Kupferanteil). Es ist etwas härter als reines Kupfer, aber nicht so hart wie Bronze, welches aus Kupfer und Zinn besteht. Üblicherweise enthält Messing mindestens 50% Kupfer, da es sonst spröde wird und schlechter zu verarbeiten ist. Sorten mit mehr als 70% Kupfer werden auch als Tombak bezeichnet.

  • Neusilber
    ...ist eine Legierung, die aus Kupfer, Nickel und Zink besteht und entgegen ihrem Namen kein Silber enthält. Diese Legierung ist sehr gebräuchlich und für Prägeartikel sehr gut geeignet. Unter anderem wurde Neusilber für zahlreiche Münzen der DDR verwendet. Die Optik ist silberweiß glänzend.